Auf einen Blick

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Mitarbeitende in Schwerin und Greifswald

Tilman Baier, Chefredakteur

Ich bin aufgewachsen in einer Stadt, von der Schrifsteller Hermann Kant in der „Aula“ schrieb: Die Schweriner glauben, in einer Großstadt zu wohnen, nur weil sie eine Straßenbahn haben… 

Heute wohne ich wieder im kleinsten Landeshauptdorf der Bundesrepublik,  von dem der Hamburger Bürgermeister Voscherau nach der Wende schwärmte: Dresden sei zwar die offizielle Partnerin der Hanseaten, aber Schwerin sei die heimliche Geliebte. Und ich bin auch, in meinem zweiten Leben außerhalb der Redaktion, als Pfarrfrau in Gadebusch am „Platz der Freiheit“ (sic!) anzutreffen.

Ich arbeite bei der Mecklenburgischen & Pommerschen Kirchenzeitung als Blitzableiter, Seelsorger, Mäkeler, Ideen-Hebamme, Das-letzte-Wort-Haber.

Was mir im Job Spaß macht: Begegnungen mit Menschen rund um den Globus, die authentisch etwas Anrührendes oder Erhellendes zu erzählen haben – und anderen, die viel reden, aber nichts erzählen, auch kritisch aufs Maul zu schauen.

Wo man mich privat in der Nordkirche antreffen kann: im Dreieck rund um den Schaalsee zwischen Lübeck, Mölln und Schwerin, im Sommer immer zwei Wochen auf der Insel Hiddensee.

Was mir wichtig ist: Die Ost-Band Karussel (Ex-Renft) hat das so auf den den Punkt gebracht: „Wenn ich eine Heimat habe und die Heimat kennt mich wieder…, wenn stets eine Rollbahn frei ist für die nächsten Flüge…“  

 

Sybille Marx, Redakteurin

Ich bin aufgewachsen in: einer der wohl hässlichsten Städte Deutschlands, Offenbach am Main.

Heute wohne ich mit meinem Mann im idyllischen Unistädtchen Greifswald.

Ich arbeite als Journalistin und Redakteurin für die Mecklenburgische & Pommersche Kirchenzeitung und die Ostsee-Zeitung.

Was mir Spaß macht im Job: Bei der Recherche auf Menschen zu treffen, die für etwas brennen. Ein gelungener erster Satz. Mittagspausen mit den Kollegen.

Mein liebster Ort in der Nordkirche: Mein Garten - ein Paradies mit alten Obstbäumen, wuchernden Erdbeeren und einer Terrasse, auf der fast immer die Sonne scheint.

Was mir wichtig ist: So schonungslos wie nötig zu berichten, so barmherzig wie möglich. 

 

Christine Senkbeil, Redakteurin

Ich bin aufgewachsen in Freest, einem kleinen Fischerdorf gegenüber der Insel Usedom.

Heute wohne ich in Greifswald.

Ich arbeite als Redakteurin bei der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung.

Was mir Spaß macht? Das kommt jetzt vielleicht ein bisschen überraschend: Aber ich schreibe gern...

Einer der schönsten Orte in der gesamten Nordkirche ist für mich der Kirchturm der kleinen Dorfkirche in Gristow zwischen Greifswald und Stralsund. Er wackelt etwas, wenn man es mal bis zur luftigen Aussichtsebene geschafft hat und wenn dann die Glocken läuten. Das ist aufregend. Dazu der Ausblick über Wiesen und den Greifswalder Bodden und auf die Küste, von Halbinseln zerklüftet - das sollte sich niemand entgehen lassen.

Was mir wichtig ist: Zeit für die Arbeit und Zeit für alle anderen schönen Dinge des Lebens.

 

Marion Wulf-Nixdorf, Redakteurin

Ich komme aus: Ich wurde vor 56 Jahren in Ribnitz in Mecklenburg – genau an der Grenze zu Pommern - geboren, und diese Stadt ist mir bis heute zweite Heimat, in der mein Mann und ich viele Wochenenden verbringen.

Seit 1983 lebe und arbeite ich in Schwerin als Redakteurin bei der "Mecklenburgischen … ", später "Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung" und bin zuständig für das mecklenburgische Gemeindeleben, Musik und Kunst (besonders in Kirchen) und Leserbriefe.

Was mir Spaß macht: Am liebsten bin ich in Kirchengemeinden unterwegs, lerne Menschen dort kennen, gerade die Ehrenamtlichen, wie sie christlichen Glauben im säkularen Umfeld leben und weitergeben. Ich erlebe Freud (und manchmal auch Leid) vor Ort – und schreibe darüber. Am tollsten ist es dann, wenn es in einer anderen Kirchengemeinde heißt: Das habe ich in unserer Kirchenzeitung gelesen – das machen wir auch! Oder wenn in einer Predigt sich ein Pastor auf einen Text aus der Kirchenzeitung bezieht…

Mein liebster Ort: Ich habe viele liebste Orte: Zum einen den Strand zwischen Dierhagen und Wustrow auf dem Fischland. Zum anderen die wunderbaren alten Kirchen. Wenn ich aus einer Kirchengemeinde nach Hause kam, habe ich oft gesagt: "HEUTE war ich in der schönsten Kirche Mecklenburgs…."  Mein damals noch kleiner Sohn sagte dann: "Mutter, das sagst Du jeeeeedes Mal…" Immer wieder entdecke ich Kirchen, in denen ich noch nie war – bei 1.112 Dorf- und Stadtkirchen in Mecklenburg-Vorpommern keine große Kunst! Und ich erweitere meinen Wochenend-Ausflug-Radius gern bis an die Nordsee.

 

Michaela Jestrimski, Redaktionssekretariat, Vertrieb und Werbung

Ich bin aufgewachsen in Rostock.

Heute wohne ich in Gadebusch, einer Kleinstadt in Nordwestmecklenburg.

Ich arbeite zu 50 Prozent als Redaktionssekretärin und mit weiteren 50 Prozent im Bereich Vertrieb für die Mecklenburgische & Pommersche Kirchenzeitung.

Was mir Spaß macht: Die Vielfältigkeit und Abwechslung in meinen Aufgabenbereichen finde ich einfach toll. Es wird nie langweilig. Besonders mag ich den Kontakt zu unseren Lesern sowie das kreative Erarbeiten neuer Ideen bis hin zur Umsetzung.

Mein liebster Ort in der Nordkirche/ wo man mich privat antreffen kann: Einen Lieblingsort in der Nordkirche habe ich nicht. Ich liebe einfach die Weite, die Natur, das Gefühl von Freiheit, die es einem geben kann, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Motorrad. Man muss einfach nur die Augen öffnen, es gibt hier so viel zu entdecken.

Was mir wichtig ist: Wichtig ist mir meine Familie – wie ein Hafen, in den man immer wieder zurückkehren kann.